Topinambur
Wussten Sie´s schon?
Die Topinambur Pflanze ist mit der Sonnenblume verwandt und wird deshalb auch als Sonnenwurzel bezeichnet.
Wo kommt´s her?
Ursprünglich stammt die Topinambur Pflanze aus Nordamerika und war von Kanada bis in die USA weit verbreitet. In Europa breitete sie sich von Frankreich über den Elsass nach Baden aus und galt dort als Delikatesse, bis sie Mitte des 18. Jahrhunderts weitgehend von der Kartoffel verdrängt wurde.
Wie sieht´s aus?
Die Knollen der Topinambur pflanze sind in Ihrer Größe mit kleineren Kartoffeln vergleichbar ähneln ansonsten aber eher der Ingwerknolle.
Wie verwende ich´s?
Topinambur lässt sich roh und gegart genießen. Wasche die Knollen gründlich und entferne Erdreste mit einer Gemüsebürste. Bei jungen, zarten Knollen kannst Du die dünne Schale einfach mitessen.
Roh und fein geraspelt schmeckt Topinambur wunderbar im Salat, beispielsweise mit Äpfeln, Möhren und einem frischen Dressing. Gegart eignet er sich für Suppen, Püree, Aufläufe oder als Ofengemüse. Auch knusprige Topinambur-Chips sind eine leckere Idee.
Unser Tipp: Topinambur enthält Inulin, das bei größeren Portionen Blähungen verursachen kann. Wenn Du das Gemüse noch nicht kennst, probiere zunächst eine kleinere Portion.
Was ist drin?
Topinambur enthält von Natur aus verschiedene Mineralstoffe, darunter Kalium. Besonders charakteristisch ist der lösliche Ballaststoff Inulin, der auch in Chicorée, Schwarzwurzeln und Artischocken vorkommt.
Anders als Kartoffeln speichert Topinambur einen großen Teil seiner Kohlenhydrate in Form von Inulin statt Stärke. Die Knollen haben einen angenehm milden, leicht süßlichen und nussigen Geschmack.
Ob roh geraspelt im Salat, als cremige Suppe oder knusprig aus dem Ofen – Topinambur bringt Abwechslung in die Winterküche.
Tipp:
Damit frisch geschälter oder geraspelter Topinambur seine helle Farbe behält, beträufle ihn direkt mit etwas Zitronensaft. Alternativ kannst Du die geschälten Knollen bis zur Zubereitung in eine Schüssel mit kaltem Zitronenwasser legen.