Schalotten
Wusstest Du schon?
Schalotten werden auch Edelzwiebeln genannt und sind eng mit unseren Küchenzwiebeln und dem Knoblauch verwandt. Sie gehören zur Gattung Lauch (Allium) und zeichnen sich durch ihren feinen, leicht süßlichen Geschmack aus. Besonders in der französischen Küche sind sie als aromatische Zutat für Soßen und Dressings beliebt.
Wo kommt´s her?
Die Geschichte der Schalotte reicht weit zurück. Ihre Herkunft wird häufig im westlichen und zentralen Asien vermutet. Auch ihr Name hat eine interessante Geschichte: Er wird traditionell mit der antiken Hafenstadt Askalon im heutigen Israel in Verbindung gebracht.
Heute werden Schalotten in vielen europäischen Ländern angebaut, darunter Frankreich, Deutschland und die Niederlande. Je nach Anbauregion werden sie im Sommer und Herbst geerntet. Da sich Schalotten gut lagern lassen, sind sie nahezu das ganze Jahr über erhältlich.
Wie sieht´s aus?
Auf den ersten Blick sehen Schalotten aus wie kleine Küchenzwiebeln. Sie sind häufig länglich bis oval geformt und besitzen eine dünne, papierartige Schale, die je nach Sorte gelblich, kupferfarben oder rötlich sein kann.
Viele Schalottensorten bilden mehrere eng beieinanderliegende Tochterzwiebeln. Ihr Inneres ist weißlich bis leicht violett gefärbt und besteht aus feinen, dicht übereinanderliegenden Schichten.
Wie verwende ich´s?
Schalotten schmecken milder und etwas süßlicher als viele herkömmliche Küchenzwiebeln. Fein gewürfelt passen sie wunderbar in Salatdressings, Dips und Vinaigrettes. Auch in Soßen, Gemüsepfannen oder Schmorgerichten sorgen sie für ein feines Aroma.
Du kannst Schalotten roh verwenden, sanft andünsten oder im Ganzen im Ofen rösten. Besonders lecker schmecken geschmorte Schalotten mit etwas Balsamico.