Rettich
Wo kommt´s her?
Der Rettich stammt aus den Ländern des Nahen Ostens und eroberte sich anschließend rasch den Mittelmeerraum. Heute wird er auch bei uns auf dem Feld oder im Treibhaus angebaut.
Wie verwende ich´s?
Rettich schmeckt frisch, knackig und je nach Sorte angenehm scharf. Wasche ihn gründlich und entferne die Wurzelenden. Die Schale kannst Du bei jungen, zarten Rettichen einfach mitessen.
Besonders beliebt ist Rettich roh: in dünne Scheiben geschnitten, grob geraspelt im Salat oder klassisch zur Brotzeit. Auch als knackige Zutat für Bowls, auf belegten Broten oder fein gehobelt mit einem leichten Dressing schmeckt er wunderbar.
Was ist drin?
Rettich besteht zu einem großen Teil aus Wasser und enthält von Natur aus verschiedene Vitamine und Mineralstoffe, darunter Vitamin C und Kalium.
Seine typische Schärfe verdankt er den enthaltenen Senfölglycosiden. Beim Schneiden oder Reiben entstehen daraus die charakteristischen Senföle, die dem Rettich seinen würzigen, leicht scharfen Geschmack verleihen.
Je nach Sorte unterscheidet sich die Schärfe deutlich – von angenehm mild bis kräftig-pikant.
Tipp:
Du magst Deinen Rettich lieber etwas milder? Schneide ihn in dünne Scheiben und bestreue ihn mit etwas Salz. Lass ihn anschließend ungefähr 10 bis 15 Minuten ziehen. Dabei tritt Wasser aus und der Rettich wird etwas weicher und milder im Geschmack.
Besonders lecker schmeckt er so zur klassischen Brotzeit oder auf einem herzhaften Butterbrot.