Pastinake
Wusstest Du schon?
Die fleischige Wurzel wird auch Moorwurzel, Hammel- oder Hirschmöhre genannt.
Wo kommt´s her?
Die Pastinake ist ein traditionsreiches Wurzelgemüse, das schon seit der Antike in Europa bekannt ist. Über viele Jahrhunderte gehörte sie zu den wichtigen Nahrungsmitteln, bevor die Kartoffel zunehmend ihren Platz einnahm.
Heute erlebt die Pastinake eine kleine Renaissance. Besonders in der Herbst- und Winterküche wird sie wegen ihres milden, leicht süßlichen Geschmacks geschätzt.
Wie verwende ich´s?
Pastinaken sind echte Allrounder in der Küche. Du kannst sie roh und fein geraspelt im Salat genießen, beispielsweise mit Äpfeln, Nüssen und einem frischen Joghurtdressing.
Gegart schmecken sie wunderbar als cremiges Püree, in Suppen, Eintöpfen oder im Ofen geröstet. Ihr leicht süßlicher Geschmack passt besonders gut zu Kartoffeln, Möhren und kräftigen Gewürzen.
Unser Tipp: Pastinaken lassen sich im Gemüsefach des Kühlschranks gut lagern. Entferne vorher gegebenenfalls das Blattgrün und bewahre die Wurzeln möglichst kühl auf, damit sie nicht austrocknen.
Was ist drin?
Pastinaken enthalten von Natur aus Kohlenhydrate, Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe, darunter Kalium.
Typisch für die hellen Wurzeln ist ihr angenehm süßlicher, leicht nussiger und würziger Geschmack. Besonders nach kühlen Herbstnächten können Pastinaken ein intensiveres, süßlicheres Aroma entwickeln.
Ob als cremiges Püree, im Ofen geröstet oder fein geraspelt im Salat – Pastinaken bringen Abwechslung in die Herbst- und Winterküche.