Lichtwurzel
Wusstest Du schon?
Die Lichtwurzel gehört zu den Yamsgewächsen und ist eine besondere Form der Chinesischen Yamswurzel. Sie ist vor allem durch ihren Anbau im biologisch-dynamischen Landbau bekannt geworden. Ihre langen, hellen Wurzelknollen wachsen tief in den Boden und erfordern bei der Ernte viel Fingerspitzengefühl.
In der Küche ist sie noch ein echter Geheimtipp – dabei lässt sie sich ähnlich vielseitig verwenden wie Kartoffeln oder anderes Wurzelgemüse.
Wie sieht´s aus?
Die Lichtwurzel gehört zur Chinesischen Yamswurzel (Dioscorea polystachya, früher auch Dioscorea batatas genannt). Sie bildet lange, schmale Wurzelknollen, die unter günstigen Bedingungen bis zu einem Meter lang werden können.
Außen ist die Knolle braun und mit feinen Wurzelhaaren bedeckt. Im Inneren ist das Fruchtfleisch weiß, fest und stärkehaltig. Beim Anschneiden tritt ein leicht schleimiger Pflanzensaft aus – das ist eine natürliche Eigenschaft der Wurzel.
Wie verwende ich´s?
Die Lichtwurzel hat einen milden, eher neutralen Geschmack und lässt sich vielseitig zubereiten. Du kannst sie schälen, in Scheiben schneiden und anschließend kochen, dünsten, braten oder im Ofen rösten. Sie passt gut zu Gemüsepfannen, Suppen und Aufläufen.
Die Chinesische Yamswurzel kann auch roh verwendet werden, beispielsweise fein gerieben. Wichtig ist dabei, dass es sich tatsächlich um diese Yamsart handelt, denn nicht alle Yamsarten sind roh essbar.
Unser Tipp: Beim Schälen können die Pflanzensäfte bei empfindlicher Haut Juckreiz auslösen. Küchenhandschuhe können deshalb hilfreich sein.
Was ist drin?
Die Lichtwurzel enthält vor allem Wasser und Stärke sowie kleinere Mengen Eiweiß und verschiedene weitere Pflanzenstoffe. Zu ihren natürlichen Bestandteilen gehören auch Schleimstoffe, die beim Anschneiden für die charakteristische, leicht glitschige Konsistenz sorgen.
Durch ihren milden Geschmack lässt sie sich sowohl mit herzhaften als auch mit süßlichen Zutaten kombinieren.