Schwarzwurzeln
Wusstest Du schon?
Ursprünglich wurden Schwarzwurzeln nur als Heilpflanze genutzt.
Wo kommt´s her?
Seit dem 17. Jahrhundert werden die auch als Winterspargel bekannten Wurzeln als Gemüse regional unterschiedlich stark angebaut.
Wie sieht´s aus?
Warum immer nur schwarzsehen? – Unter der Schale der langen dünnen Schwarzen Wurzeln verbirgt sich ein weißer Kern.
Wie verwende ich´s?
Schwarzwurzeln werden wegen ihres milden, leicht nussigen Geschmacks auch Winterspargel genannt. Geschält und in Stücke geschnitten kannst Du sie in leicht gesalzenem Wasser garen. Ein Spritzer Zitronensaft oder etwas Essig im Kochwasser hilft dabei, die helle Farbe zu erhalten.
Besonders lecker schmecken Schwarzwurzeln mit Butter oder Sauce Hollandaise. Auch in Suppen, Aufläufen oder mit einer knusprigen Panade machen sie eine gute Figur.
Unser Tipp: Frisch geschälte Schwarzwurzeln verfärben sich an der Luft schnell. Lege sie deshalb bis zur Zubereitung in kaltes Wasser mit etwas Zitronensaft.
Was ist drin?
Schwarzwurzeln enthalten von Natur aus verschiedene Mineralstoffe, darunter Kalium, sowie Ballaststoffe. Besonders charakteristisch ist der Ballaststoff Inulin, der auch in Chicorée, Topinambur und Artischocken vorkommt.
Mit ihrem milden, leicht nussigen und an Spargel erinnernden Geschmack sind Schwarzwurzeln ein vielseitiges Wintergemüse. Ob gekocht, überbacken oder in einer cremigen Suppe – die hellen Wurzeln bringen Abwechslung in die Küche.
Tipp:
Beim Schälen tritt aus Schwarzwurzeln ein klebriger Milchsaft aus, der Hände und Küchenutensilien verfärben kann. Trage deshalb am besten Küchenhandschuhe.
Du kannst Schwarzwurzeln entweder roh schälen oder sie zunächst gründlich waschen und mit Schale garen. Nach dem Kochen lässt sich die Schale häufig leichter abziehen.
Damit die geschälten Wurzeln schön hell bleiben, lege sie bis zur weiteren Zubereitung in Wasser mit etwas Zitronensaft oder Essig.