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Warenkunde -
Was steckt da in meiner Ökokiste?

Rote Bete

Wusstest Du schon?

Rote Bete bringt ordentlich Farbe auf den Teller! Ihre kräftige rote Färbung verdankt sie dem natürlichen Pflanzenfarbstoff Betanin. Er färbt nicht nur das Gemüse, sondern beim Schneiden manchmal auch Hände und Küchenbretter.

Übrigens gibt es Rote Bete nicht nur in Dunkelrot: Auch gelbe, weiße und rot-weiß geringelte Sorten sorgen für Abwechslung in der Küche.

Wo kommt´s her?

Rote Bete, Rote Rübe, Rande oder Rahne – das Gemüse hat viele Namen und eine lange Geschichte. Es gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse und ist eng mit Mangold und Zuckerrüben verwandt.

Die Vorfahren der Roten Bete stammen aus dem Mittelmeerraum. Schon in der Antike waren verwandte Rübenformen bekannt. Heute wird Rote Bete in vielen Regionen Europas angebaut und ist besonders im Herbst und Winter beliebt.

Mit ihrem leicht erdigen, angenehm süßlichen Geschmack lässt sie sich sowohl roh als auch gegart vielseitig verwenden.

Wie verwende ich´s?

Rote Bete ist ein echtes Multitalent in der Küche. Roh und fein geraspelt schmeckt sie wunderbar mit Äpfeln, Zitronensaft und einem leichten Dressing. Auch Feldsalat, Walnüsse und Ziegenkäse passen hervorragend dazu.

Gegart macht Rote Bete in Suppen, Eintöpfen, Aufläufen oder als Ofengemüse eine gute Figur. Besonders aromatisch wird sie, wenn Du die Knollen mit etwas Olivenöl und Kräutern im Ofen röstest.

Zum Kochen oder Dämpfen kannst Du kleinere Knollen im Ganzen und mit Schale zubereiten. Die Garzeit hängt von ihrer Größe ab. Nach dem Garen lässt sich die Schale meist ganz einfach abziehen.

Was ist drin?

Rote Bete enthält von Natur aus verschiedene Vitamine und Mineralstoffe, darunter Folat und Kalium. Außerdem liefert sie Ballaststoffe und enthält den natürlichen Pflanzenfarbstoff Betanin, der für ihre kräftige rote Farbe verantwortlich ist.

Typisch für Rote Bete ist ihr leicht erdiges, süßliches Aroma. Ob fein geraspelt im Salat, im Ofen geröstet oder als cremige Suppe – die farbenfrohe Knolle bringt jede Menge Abwechslung auf den Teller.

Tipp:

Damit die rote Farbe beim Kochen erhalten bleibt, kann man entweder Zitronensaft oder etwas Essig zum Kochwasser hinzugeben. Handschuhe sind von Vorteil, wenn man bei der Verarbeitung keine roten Hände bekommen will.