Radieschen
Wusstest Du schon?
Das Radieschen (Raphanus sativus subsp. sativus), auch Radies genannt, ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Der deutsche Name leitet sich von lat. radix = Wurzel ab.
Wo kommt´s her?
In Europa hat sich das Radieschen erst im 16. Jahrhundert etabliert, seine Herkunft ist allerdings unklar. Es verbreitete sich zuerst langsam in der französischen Küche und dann weiter in ganz Europa.
Wie sieht´s aus?
Die bis zu drei Zentimeter dicke Speicherknolle ist außen weinrot bis rot und schmeckt scharf. Der typische Geschmack des Radieschens wird durch ein Senföl verursacht, das bei Verletzung (durch Bearbeitung oder Anbeißen) aus den in der Pflanze enthaltenen Senfölglykosiden entsteht.
Wie verwende ich´s?
Radieschen schmecken am besten frisch und knackig. Wasche sie gründlich, entferne die Wurzelspitze und schneide sie in dünne Scheiben oder Stifte.
Besonders lecker schmecken sie auf einem Butterbrot, im Salat oder als knackige Zutat für Bowls und Dips. Mit etwas Salz wird ihre Schärfe milder.
Auch das Radieschengrün ist essbar! Frische, zarte Blätter kannst Du fein geschnitten in Salaten, Kräuterquark oder Pesto verwenden. Größere Blätter lassen sich ähnlich wie Spinat kurz dünsten.
Was ist drin?
Radieschen bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und enthalten von Natur aus verschiedene Vitamine und Mineralstoffe, darunter Vitamin C und Kalium.
Ihre typische Schärfe verdanken sie den enthaltenen Senfölglycosiden. Beim Schneiden oder Kauen entstehen daraus scharf schmeckende Senföle, die für das würzige Aroma verantwortlich sind.
Je nach Sorte schmecken Radieschen angenehm mild bis kräftig-pikant. Besonders frisch und knackig bringen sie Abwechslung auf den Teller.
Tipp:
Deine Radieschen sind etwas weich geworden? Lege die Knollen für eine Weile in kaltes Wasser. Häufig werden sie dadurch wieder knackiger.
Damit Radieschen möglichst lange frisch bleiben, entferne nach dem Einkauf das Blattgrün und bewahre die Knollen in einer geeigneten Dose oder einem leicht feuchten Tuch im Gemüsefach des Kühlschranks auf. Das frische Blattgrün kannst Du separat verwenden.