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Warenkunde -
Was steckt da in meiner Ökokiste?

Sellerie

Wusstest Du schon?

Sellerie diente den alten Ägyptern als Grabbeigabe und die Griechen und Römer widmeten ihn Hades, dem Gott der Unterwelt. Zudem trugen die alten Römer bei Festgelagen oftmals Kränze aus Sellerie, um sich vor einem Kater zu schützen. Vielleicht kommt daher die Selleriestange in der Bloody Mary.

Wo kommt´s her?

Sellerie ist schon seit der Antike bekannt. Seine Wildform kommt unter anderem in Europa und im Mittelmeerraum vor. Bereits die alten Griechen und Römer kannten die aromatische Pflanze und verwendeten sie für unterschiedliche Zwecke.

Im Laufe der Zeit entstanden verschiedene Kulturformen. Heute unterscheiden wir vor allem Knollensellerie mit seiner kräftigen Speicherknolle, Staudensellerie mit seinen knackigen Blattstielen und Schnittsellerie, bei dem die würzigen Blätter im Mittelpunkt stehen.

Wie sieht´s aus?

Der Sellerie gehört botanisch zu den Doldenblütlern (Apiaceaen) und umfasst ca. 20 Arten. Je nach Art ist der Sellerie eine ein-, zwei- oder mehrjährige krautige Pflanze.

Wie verwende ich´s?

Sellerie ist ein echtes Multitalent in der Küche! Knollensellerie verleiht Suppen, Eintöpfen und Gemüsebrühen ein kräftiges Aroma. Er schmeckt aber auch als cremiges Püree, fein geraspelt im Salat oder in Scheiben geschnitten, paniert und knusprig gebraten als Sellerieschnitzel.

Staudensellerie bringt mit seinen knackigen Stielen frische Würze in Salate, Gemüsepfannen und Dips. Auch die Blätter kannst Du zum Verfeinern von Suppen und Soßen verwenden.

Unser Tipp: Im Ofen gerösteter Knollensellerie entwickelt ein besonders aromatisches, leicht süßliches Aroma. Einfach in Würfel schneiden, mit etwas Öl und Gewürzen vermengen und goldbraun backen.

Was ist drin?

Sellerie besteht zu einem großen Teil aus Wasser und enthält von Natur aus verschiedene Vitamine und Mineralstoffe, darunter Kalium. Außerdem stecken in ihm Ballaststoffe und aromatische Pflanzenstoffe.

Seinen charakteristischen, kräftig-würzigen Geschmack verdankt Sellerie einer Mischung verschiedener Aromastoffe. Dabei unterscheiden sich Knollen- und Staudensellerie: Während die Knolle besonders aromatisch und leicht erdig schmeckt, bringt Staudensellerie eine frische, würzige Note mit.

Ob roh im Salat, gekocht in Suppen oder knusprig aus dem Ofen – Sellerie ist ein vielseitiges Gemüse, das in der Küche für ordentlich Geschmack sorgt.

Tipp:

Frisch geschnittener Knollensellerie kann sich an der Luft bräunlich verfärben. Das ist ganz natürlich und beeinträchtigt den Geschmack nicht.

Damit die Schnittflächen schön hell bleiben, kannst Du sie mit etwas Zitronensaft beträufeln oder die geschälten Selleriestücke bis zur Zubereitung in kaltes Zitronenwasser legen.