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Warenkunde -
Was steckt da in meiner Ökokiste?

Orangen

Wusstest Du schon?

Nicht jede Orange schmeckt gleich – und auch beim Auspressen gibt es Unterschiede!

Besonders bei manchen Navel-Orangen kann frisch gepresster Saft nach einiger Zeit bitter werden. Dafür ist unter anderem der Bitterstoff Limonin verantwortlich, der sich nach dem Pressen im Saft bilden kann.

Wenn Du Navel-Orangen auspresst, genießt Du den Saft deshalb am besten direkt. Für größere Mengen Orangensaft eignen sich klassische Saftsorten wie Valencia Late besonders gut.

Wie verwende ich´s?

Speiseorangen

Speiseorangen schmecken besonders lecker direkt aus der Hand. Viele Sorten lassen sich gut schälen und enthalten nur wenige Kerne.

Navelina: Diese frühe Navel-Sorte ist meist schon im Herbst erhältlich. Sie besitzt saftiges Fruchtfleisch und schmeckt angenehm süß mit einer frischen Säurenote.

Lane Late: Eine spätreifende Navel-Orange, die häufig ab dem Winter angeboten wird. Sie ist meist kernarm bis kernlos und zeichnet sich durch ihren süßen, milden Geschmack aus.

Navel Late: Auch diese Sorte gehört zu den später reifenden Navel-Orangen. Ihr Fruchtfleisch ist saftig und angenehm süß.

Typisch für Navel-Orangen ist die kleine, nabelartige Ausbuchtung am Blütenende. Daher stammt auch ihr Name: „Navel“ bedeutet auf Englisch „Nabel“.

Übrigens kannst Du auch Speiseorangen auspressen. Bei manchen Navel-Sorten sollte der Saft allerdings möglichst frisch getrunken werden, da er mit der Zeit bitter werden kann.

Saftorangen

Saftorangen zeichnen sich durch ihr saftiges Fruchtfleisch aus und eignen sich besonders gut zum Auspressen. Natürlich kannst Du sie auch frisch essen!

Valencia Late: Diese spät reifende Orangensorte ist für ihren hohen Saftanteil bekannt. Ihr Geschmack ist angenehm süß-säuerlich. Sie wird häufig im Frühjahr und Sommer angeboten.

Salustiana: Eine besonders saftige Orangensorte mit mildem, süßem Geschmack und meist nur wenigen Kernen. Sie ist häufig schon im Winter erhältlich.

Wie viel Saft Du aus einer Orange bekommst, hängt übrigens nicht nur von der Sorte ab, sondern auch von der Größe und dem Reifegrad der Frucht.

Blutorangen

Blutorangen sind eine besondere Variante der Orange. Ihr Fruchtfleisch kann von leicht rötlich bis tief dunkelrot gefärbt sein.

Für die rote Farbe sorgen natürliche Pflanzenfarbstoffe, sogenannte Anthocyane. Kühle Temperaturen während der Reifung können die Ausbildung dieser Farbstoffe fördern. Wie intensiv sich eine Blutorange färbt, hängt außerdem von der Sorte und den Anbaubedingungen ab.

Moro: Diese Blutorange ist für ihre häufig besonders intensive rote Färbung bekannt. Sie schmeckt aromatisch und besitzt eine ausgeprägte süß-säuerliche Note.

Tarocco: Diese Sorte hat meist einen milderen Geschmack. Ihr Fruchtfleisch kann je nach Reifegrad und Anbaubedingungen unterschiedlich stark rot gefärbt sein.

Blutorangen schmecken sowohl frisch als auch ausgepresst. Ihr Saft bringt mit seiner besonderen Farbe und seinem fruchtigen Aroma Abwechslung ins Glas.