Kiwi
Wusstest Du schon?
Kiwis können Fleisch zarter machen! Das liegt am natürlichen Enzym Actinidin, das Eiweiße spaltet.
Für eine Marinade kannst Du etwas zerdrückte Kiwi verwenden. Aber Vorsicht: Lass das Fleisch nicht zu lange darin liegen, sonst kann es unangenehm weich werden.
Wo kommt´s her?
Die Kiwi stammt ursprünglich aus China. Bekannt wurde sie weltweit vor allem durch ihren Anbau in Neuseeland, wo sie auch ihren heutigen Namen erhielt.
Inzwischen werden Kiwis in vielen Ländern mit geeignetem Klima angebaut, beispielsweise in Italien, Griechenland, Neuseeland und Chile.
Die Früchte wachsen an kräftigen Kletterpflanzen, die für ihren Anbau stabile Rankhilfen benötigen.
Wie verwende ich´s?
Kiwis können frisch einfach mit einem Löffel verzehrt werden, aber sie sind auch in Obstsalaten, Desserts, Fruchtschalen oder im Kuchen sehr lecker. Die schalenlosen Frucht-Scheiben der Kiwi verzieren auch Obst- und Rohkostsalate sowie Käseplatten. Aber auch z.B. als Marmelade oder im Müsli sind sie eine willkommene Abwechslung.
Was ist drin?
Die Kiwi ist besonders für ihren Vitamin-C-Gehalt bekannt. Außerdem enthält sie Ballaststoffe und verschiedene Pflanzenstoffe.
Ihr saftiges Fruchtfleisch schmeckt angenehm süß-säuerlich. Je nach Sorte unterscheiden sich Kiwis deutlich: Grüne Kiwis haben meist eine etwas kräftigere Säure, während gelbe Sorten häufig milder und süßer schmecken.
Eine weitere Besonderheit ist das natürliche Enzym Actinidin. Es kann Eiweiße spalten und ist unter anderem dafür verantwortlich, dass sich Kiwis nicht mit allen Zutaten gleich gut vertragen.
Tipp:
Du möchtest frische Kiwi mit Joghurt oder Quark kombinieren? Dann genieße die Mischung am besten direkt nach der Zubereitung.
Kiwis enthalten das natürliche Enzym Actinidin, das Milcheiweiß spalten kann. Steht das Dessert längere Zeit, kann dadurch ein bitterer Geschmack entstehen.