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Warenkunde -
Was steckt da in meiner Ökokiste?

Mispeln

Wusstest Du schon?

Die Mispel, als Strauch oder kleiner Baum zu finden, ist ein Rosengewächs und wird dem Steinobst zugerechnet.

Wo kommt´s her?

Sie kommt ursprünglich aus Asien und wurde wahrscheinlich schon von den Kulturvölkern Kleinasiens und Persiens angebaut.

Wie sieht´s aus?

Die Echte Mispel wächst an einem kleinen Baum oder Strauch und gehört zur Familie der Rosengewächse.

Ihre rundlichen, meist bräunlichen Früchte erinnern mit ihrem auffälligen, offenen Kelch an kleine Äpfel. Im Inneren befinden sich mehrere harte Kerne.

Frisch geerntet ist das Fruchtfleisch meist noch fest und herb. Erst während der Nachreife wird es weich und entwickelt seinen charakteristischen Geschmack.

Wie verwende ich´s?

Mispeln schmecken erst richtig gut, wenn sie vollständig nachgereift sind. Dann ist ihr Fruchtfleisch weich und hat einen angenehm süß-säuerlichen Geschmack.

Du kannst das weiche Fruchtfleisch aus der Schale löffeln oder durch ein Sieb streichen. Besonders gut eignen sich Mispeln für Mus, Marmelade, Gelee oder fruchtige Desserts.

Wichtig: Die harten Kerne solltest Du vor der Verarbeitung entfernen und nicht mitessen oder zerkauen.

Was ist drin?

Mispeln haben einen ganz besonderen Geschmack: Sind sie vollständig nachgereift, schmeckt ihr weiches Fruchtfleisch angenehm süß-säuerlich und erinnert ein wenig an Apfelmus oder Datteln.

Die Früchte enthalten von Natur aus verschiedene Fruchtsäuren, Zucker und pflanzliche Inhaltsstoffe, darunter Gerbstoffe.

Während der Nachreife verändert sich nicht nur die Konsistenz, sondern auch der Geschmack. Die zunächst festen und herben Früchte werden weich und entwickeln ihr typisches Aroma.

Tipp:

Deine Mispeln sind noch hart? Dann lass sie an einem kühlen Ort nachreifen, bis das Fruchtfleisch weich geworden ist.

Du musst dafür nicht auf den ersten Frost warten. Auch durch die Lagerung entwickeln die Früchte ihre typische weiche Konsistenz und ihren aromatischen Geschmack.