Früchtebrot

Herbstlicher Salat

Es ist bekannt, dass bereits die Kelten getrocknete Früchte unter ihren Brotteig mischten. Piratura war mittelalterliches Brot, bei dem der Teig mit gedörrtem Obst und Nüssen ergänzt wurde. Das heute bei uns bekannte Früchtebrot oder Kletzenbrot ist ein leckerer Klassiker in der Weihnachtszeit und hat seinen Ursprung in Österreich. 

Das Kletzenbrot war ursprünglich ein Roggenbrot, in dem getrocknete Birnen und Zwetschgen eingearbeitet wurden. Durch wachsenden Wohlstand und den Import von Südfrüchten kamen dann auch andere Trockenfrüchte wie z.B. Datteln und Rosinen dazu.

Die Zutaten bei der Herstellung der Kletzenbrote variieren von Familie zu Familie und können ganz nach Belieben angepasst werden.

Zutaten

  • 100 g getrocknete Aprikosen
  • 100 g getrocknete Datteln
  • 100 g Cashewkerne Bruch
  • 2 Eier
  • 75 g weiche Butter
  • 80 g Zucker
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt oder 2 TL Lebkuchengewürz
  • Butter und Mehl für die Form

Zubereitung

Den Backofen auf 160 °C Ober/-Unterhitze vorheizen. Aprikosen und Datteln würfeln. Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Eier, Butter und Zucker schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Zimt oder Lebkuchengewürz miteinander vermengen. Dann zur Butter-Ei-Mischung geben und alles vermengen. Cashewkerne, Aprikosen und Datteln unterheben. Eine Kastenform mit Butter auspinseln und mit Mehl bestäuben. Den Teig in die Kastenform geben und im vorgeheizten Backofen ca. 1 Stunde backen.

 

(c) Bild und Rezept: bioladen.de